VOLKSHOCHSCHULE RHEINZABERN
IN DER KREISVOLKSHOCHSCHULE GERMERSHEIM

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Leiter : Ortsbürgermeister Gerhard Beil, Rheinzabern, den 21.05.2002
 
 

 

Ausstellungseröffnung gelungen

 
 
 
 

Künstler Dr. Walter Mühlhäusler (2.v.r.) zusammen mit Frau Gitzel, Obgm. Beil und Herrn M. Ohmer.

 
 

Mehr als 70 Gäste -Bekannte, Freunde, ehemalige Patienten, Familienangehörige u.a. waren der Einladung zur Eröffnung der Ausstellung von Dr. Walter Mühlhäusler gefolgt. "Aquarell - Gouache - Acryl" lautete zwar der Untertitel der Ausstellung, doch entschei-dend ist nicht die Technik: Bilder sollen gefallen. Und in der Tat verzeichnete der Künstler Dr. Mühlhäusler am Ausstellungswochenende, das kombiniert war mit dem "Interna-tionalen Museumstag", regen Zuspruch, der weit über das Erwartete hinaus ging.

Ortsbürgermeister Gerhard Beil würdigte in seiner Eröffnungsansprache die Malerei Dr. Mühlhäuslers und stellte Kunst allgemein in einen zeithistorischen Kontext.

"Walter Mühlhäuslers Motive schlagen einen Bogen vom Nahen und Kleinen bis hinaus in ferne Länder. Sie lassen Sehnsüchte entstehen ebenso wie sie kleine, unscheinbare Dinge am Rande des Weges hervorheben und in ihrer Schönheit besser sichtbar machen. Natürlich freuen wir uns auch auf seine Sichtweise von uns bekannten Motiven. Manche dieser Motive gibt es vielleicht schon nicht mehr, doch der Künstler hat sie festgehalten, hat sie bewahrt", betonte G. Beil und zitierte weiter J.W. Goethe in seinen Maximen und Refexionen: "Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen". Kunst macht also sichtbar, was uns im Alltag verborgen bleibt, sie akzentuiert, und sie übertreibt auch häufig. Aber: Sie will selbstverständlich auch zum Nachdenken anregen und will manchmal auch anecken. Kunst, die nicht die Menschen zum Reflektieren bringt, hat einen Teil ihres Zieles verfehlt.
Bilder spiegeln auch einen Teil des Innern eines Malers wider. Walter Mühlhäuslers Bilder sind friedlich, sie sind schön, sie verändern ein bisschen die Welt, und vielleicht haben sie auch ein bisschen therapeutische Wirkung. "Kunst", so soll einmal Pablo Picasso gesagt haben, "wäscht den Staub des Alltags von der Seele".
Hier schließt sich -so der Ortsbürgermeister- wieder der Kreis vom Maler zum Arzt. Auch der hatte oftmals so manchen Seelenstaub abzuwaschen, der ja vielfach die eigentliche Ursache für organische Krankheiten darstellt.
Und so ist es vielleicht gar kein Zufall, dass Walter Mühlhäusler sich nach der "ärztlichen Kunst" nun der Malerei gewidmet hat.

Die Bilder von Dr. Walter Mühlhäusler sind noch bis 12. Juni im Gebäude der Fa. GHS Gruber und Hufnagel Softwareentwicklung GmbH, Rheinzabern, Am Bauernwald 3, zu besichtigen.

Gerhard Beil, vhs-Leiter